Die Verwaltung von Kleinleinungen

1349

Kleinleinungm, damals noch „ Weniger: Linungen „ genannt, wird in einer Urkunde vom 10.Januar 1349 als ein zum Buıgamt Qıestenbeıg gehöriges Dorf aufgefühıt.
Im 13. und 14. Jahrhundert gehört es zur Grafschaft Stolberg-Roßla.
Zum Burganit Questenberg gehören die Orte: Klein =Leinungen, Ostramondra und Questenberg, sowie die Wüstungen Angsdorf ( Agnesdorf ) Hunerode ( Hainrode ), Hattendorf Diensterbach und Schwiederschwende, später auch die Dörfer Trebendorf ( Drebsdorf) und Wickeroda.
Questenberg – Burg und Zubehör sind 1349 in Besitz des Grafen von Hohnstein, denen Stolberg – Roßla succedirte.
(Urkunde im Hauptstaatsarchiv zu Dresden)

Die Archidiaconatsbezirke( Sedes ) der Bisthümer decken sich ziemlich genau mit der alten Gau-,Grafschafts- und Landesgrenzen. Ein einziger Archidiaconat des Mainzer Bisthumssprengels – Nieder = Berga – umschließt das ganze Gebiet, welches den Bestand der Grafschaft Stolberg – Roßla und der hohnsteinisclıın Herrschaft Kelbra und Heringen in sich begriff. Eben zu diesem Bann-Nieder=Beıga – gehört auch das Amt Quesıenbeıg und somit auch Klein =Leirnungen.

1465

Veıkauf von Questenberg, dabei auch Kleinleinungen
Wilhelm Herzog von Sachsen, Landgraf von Thüringen, bekundet, daß nachdem Landgraf Friedrich von Thüringen das SCHLOSS QUESTENBERG nebst Zubehör seinen lieben Getreuen und Geh. Rathe und seinen, des Herzogs Wilhelm, lieben Pathen, dem seligen BODO , GRAFEN ZU STOLBERG und HERRN ZU WERNIGERODE für 800 Mark löth. Silbers, 100 Mark Baugeld und 1 000fl.
Ausgeschlagenen Geldes in Pfandweise auf Wiederkauf eingethan und mit seinen Grafen und seiner Ritterschaft sich vebürgt und sich vefpflichtet habe, ihm jährlich 15 löth. Mark Silber zu entrichten (wie der betr. Brief ausweise ), auch da keine Abzahlung erfolgt und die Pfandsumme auf 1 568 Mark angewachsen sei und das Schloß und andere Nebengebäude desselben während der Pfandzeit verfallen
seien, daher die Pfandsumme und die Baugelder, zur Wiederherstellung des öden Schlosses übermäßig hoch sich beliefen, er von des Grafen BODO Sohn HEINRICH, GRAFEN ZU STOLBERG und WERNIGERODE SEINEM GBHEIMEN RATHE und GEFATTER die Rückgabe der Pfandverschreibung erlangt habe, demzufolge er ihm das Schloß für die Summe von 1 568 Mark erheblich verkaufe und zu Lehn reiche, jedoch zur gesamten Hand mit HEINRICH GRAFEN VON SCHWARZBURG, HERRN ZU ARNSTADT UND SONDERSHAUSEN.
Demzufolge solle Graf Heinrich die ganze Burg mit allen ihren Zubehörungen ( Questenberg, Wickerode, Kleinleinungen, Trebendorf und Haynrode ) innehaben und gebrauchen, auch die Bergwerke, unbeschadet der Bergwerksverschreibung zwischen ihm und den Grafen.
Falls der Graf ohne Leibeslehnserben mit dem Tode abginge, solle das Schloß an Schwarzburg fallen, doch behalte er sich das Oeffnungsrecht der Burg zu allen Zeiten vor, mit der Befugnis, Hauptleute und Knechte darauf zu setzen. Die Hausleute und Thorwärter habe Graf Heinrich zu beköstigen.
Sollte das Schloß in sächsischen Fehden verloren werden, so wolle er, der Herzog, für die Wiedererlangung stehen.
( Quelle zur Geschichte „ Grafen zu Stolberg „ von G. A. Mülferstedt Nr. 1669 vom 17. Juni 1465 )

1495

Kleinleinungen ist zu diesem Zeitpunkt ein Pfarrkirchdorf und gehört zum geistlichen Bannbezirk Berga.

1578

Das Amt Questenberg, zu welchen Kleinleinungen gehört, ist jetzt pfandweise im Besitz der seel. Erben von Ulrich Knaut.

1604/05

Am 21. Dezember des Jahres 1604 gelangte die Decanissa Anna zu Quedlinbuıg, eine Tochter des Grafen Wolfgang zu Stolberg pp., in den Besitz des Amtes Questenberg.
Alle Untertanen des Amtes mußten daraufhin am 25. Januar des Jahres 1605 einen Huldigungseid auf die neue Inhaberin ablegen. Diese Zeremonie fand am Vomiittag, zwischen 9 und 10 Uhr in Wickerode, auf dem freien Platz vor dem Hause des Försters Ulrich Wagner statt.
Danach erfolgte die „ Loßzehlung „ der Untertanen von den Knautschen Erben und die Ablegung des “Handgelöbnis mit den Huldigungs Eide „. Nach dem „ gethanen Handschlag „ wurde folgender Eid geleistet:
Als gerede, gelobe vndt schwere Ich hiermit, daß Ich zu förderst,
höchstgedchtem meinen gnädigsten Churfursten vndt herrn,
Als dem Ober- Lehen-vnd Landes Fürsten, vndt nach Ihrer Chur-Fürst. Gn.
Wohlweltem Gräulein als meiner vorgestzten Obrigkeit wbdt
Inhaberin des Amtes Questenbergs, getreu, holdt gehorsam
vndt gewertig seyn, Ihro Chur Fürstl. Gn. Vndt Gnaden schaden warnen,
bestes werben, vndt alles dajenige thun leisten wolle, was einem
Underthanigsten getreuen, gehorsamen Underthanen eignet vndt gebühret.
So wahr mir Gott helfe durch Jesum Christum, meinen herrn vndt Heylandt,
Amen

In einer Liste wurden alle Untertanen, die den Eid „ würklich „ geleistet hatten, erfaßt.
Aus Questeberg kamen 42 Untertanen, außerdem waren Untertanen aus Drebsdorf, Hainrode, Kleinleinungen, Wickerode und Dietersdorf erschienen. Insgesamt waren 211 Personen an diesem Vormittag in Wickerode, die „ den Huldigungs Eid vormeldett, geleistett und geschworen „ hatten.

Nicht erschienen waren drei aus Drebsdorf, zwei aus Kleinnleinungen, einer aus Dietersdorf und zehn aus Hainrode. Ebenso blieben die „ Knautschen Zinsleute „ aus Questenberg und Wickerode aus. Sie wollten sich „ der Huldigung undt Pflicht nicht unterwerffen”

1623

Nachdem das Fräulein Anna 1623 verstorben war, gelangt das Amt Questenberg in den Besitz der Gräfin Barbara Maria von Stolberg.

1633

Die Gräfin Barbara Maria von Stolberg trat 1633 alle diesbezüglichen Rechte arı ihren Bruder, Graf Heinrich Ernst von Stolberg pp. ab.

1672

Nachdem Tod des Grafen übemahmen das Amt Questenberg mit allen “Freiheiten und Gerechtigkeiten„ am 10. April 1672 seine Söhne, die Grafen Ernst und Ludwig Christian von Stolberg pp. Sie veıwalteten es bis zum Jahre 1678 gemeinsam.

1678

Auf Grund der Teilung der Länder wurde Graf Ludwig Christian alleiniger Inhaber des Amtes Questenberg.

Die Huldigung fand am 16. Oktober 1678 in Hainrode, im Garten von Hans Sachse statt. Es wurde den erschienen Untertanen ein Schriftstück verlesen, wonach das Amt Questenberg mit allen „ Zubehörungen, Hoheiten, Rechten, Freiheiten und Gerechtigkeiten „ in den Besitz von Graf Ludwig Christian übergegangen war.

Alle Männer mußten mit „ entdrückten Häuptern, aufgereckten Fingern und Daumen “die Witwen” „ aber mit auf ihrer linken Bıust liegenden Fingern „ , den Huldigungseid leisten.
Wieder nahmen die Untertanen aus Questenberg, Wickerode, Drebsdorf, Kleinleinungen und Hainrode teil.
( 1578 – 1678 Landesarchiv Magdeburg – H Stolberg-Roßla XX Questenberg Nr. 13.
H Stoberg-Wernigerode HA A51 Fach 11 Nr.1 Band 1 )

1816

Nach einer Entscheidung auf dem Wiener Kongreß (1814/1815) wurde am 1. Oktober 1816 der Landkreis Sangerhausen im Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen gegründet.
Die Stadt Sangerhaıısen wird Kreisstadt und die Verwaltungsabrbeit im landratlichen Kreis beginnt. Der erste Landrath ist der 42-jährige W.F.C. Ludwig Krug von Nidda aus Gatterstedt.
Das Landratsamt befindet sich im Sittichenbacher Hof, An der Trillerei 4.
Damals gehörten zum Kreis Sangerhausen 4 Städte und 75 Landgemeinden, eine davon war auch Kleinleinungen

1876

Am 5. Oktober 1876 wurde der Amtsbezirk Wickerode in der Grafschaft Stolberg – Roßla im Landkreis Sangerhausen gebildet.
Kleinleinungen gehört von da an zum Amtsbezirk Wickerode.
Der Landrath war zu dieser Zeit ist Herr von Doetinchem.

1945

Der Landrath Möller gibt am 19. Mai 1945 bekannt: “ ich habe das Kreisgebiet in 5 Bezirke eingeteilt – Artern, Heringen, Kelbra, Roßla und Stolberg.” Kleinleinungen gehört zum Bezirk Roßla. Bürgermeister ist zu dieser Zeit in Kleinleinungen Ernst Gerhardt.

1952

Naeh Umbildımg des Kreises Sangerhausen im Juli 1952 umfaßt der Kreis noch 4 Städte und 53 Landgemeinden, von denen Kleinleinungen eine Gemeinde ist.

Bürgermeister ist in dieser Zeit Karl Steinemann.

1969

Im Juli 1969 findet eine gemeinsame Ratssitzung der Gemeinden Kleinleinungen und Drebsdorf statt. Auf der Tagesordnung steht der Zusammenschluß der beiden Gemeinden.

Anwesend waren von Kleinleinungen 4 und von Drebsdoıf 3 Ratsmitglieder. Ihnen wurde der Beschlußentwurf für die Zıısammenlegung und der Vorschlag über die Namensführung der Gemeinde unterbreitet.

Alle anwesenden Ratsmitglieder sprachen sich dafür aus, daß die zukünftige Gemeinde den Namen Kleinleinungen führt und Drebsdorf Ortsteil der Gemeinde wird.

Bürgermeister ist zu dieser Zeit Fritz Sleinemann.

Begründung zur Zusammenlegung der Gemeinden Kleinleinungen und Drebsdorf

Beide Gemeinden liegen 1 km auseinander im Gebiet des Leinetales. Beide Gemeinden haben gleiche Struktur und annähernd gleiche Einwohnerzahl.

In jedem Ort besteht einee LPG Typ I, die einer Kooperationsgemeinschaft angehören und auf dem Gebiet der Viehzucht liegt. Beide LPG – Vorsitzende sind Ratsmitglieder.

Der Zusammenschluß zu einer politischen Gemeinde gestattet es, die Haushaltsmittel mit größerer Effektivität zum Nutzen aller Einwohner einzusetzen.

Da in der Gemeinde Kleinleinungen die besseren räumlichen Voraussetzungen für den Rat der Gemeinde vorhanden sind, soll dieser seinen Sitz in Kleinleinungen erhalten.

Die Gesamtbezeichıımg des zusammengeschlossenen Ortes soll Kleinleinungen sein und Drebsdorf den Status Ortsteil erhalten.

Der Bürgermeister wird in Drebsdorf regelmäßig Sprechstunden durchführen und ein Büro mit einer Arbeitskraft unterhalten.

Der Zusammenschluß tritt mit Wirkung vom 22. Septeuiıer 1969 in Krafl.

gez.. Steinemann gez. Kreiling .

Bürgermeister Kleinleinungen Drebsdorf

1974

Seit Apıil funktioniert im Leinetal mehr und mehr der Zusammenschlusß der fünf Orte Morungen, Hainrode, Drebsdorf, Kleinleinungen und Großleinungen zu einem Verwaltungsnetz mit Sitz in Großleinungen.

Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft wird Manfred Hund, Großleinungen – verantwortliches Gemeindemitglied für den Ortsteil Kleinleinungen bleibt weiterhin Fritz Steinemann.

1979

Im Januar werden die fünf Orte der Verwaltungsgemeinschaft Großleinungen mit den Orten Gonna, Lengefeld, Wettelrode, Obersdorf und Pölsfeld zum Gemeindeverband „ Gonna – Leinetal „ zusammengeschlossen.
Als Vorsitzender des Gemeindverbandes wurde der Bürgermeister aus Gonna , Horst Reinhardt, und als Stellvertreter der Bürgermeister aus Großleinungen, Manfred Hund, gewählt,
Der Sitz des Gemeindverbancles „ Gonna – Leinetal „ ist in der Gemeinde Gonna.

1990

Die Samtgemeinde Großleinungen wird aufgelößt. Kleinleinungen wird wieder eine selbständige Gemeinde. Bürgermeister wird Jürgen Reitter.

1993

Am 1. Juli 1993 wird die Verwaltungsgemeinschaft Roßla gegründet. Zu ihr gehören 10 politisch selbstständige Gemeinden, unter ihnen auch Kleinleinungen.
Das Verwaltungsamt Roßla wird von der zuvor gewählten Frau Sibylle Calame geleitet.
In allen Gemeinden wird das Dienstsiegel wieder eingeführt, mit welchen alle amtlichen Dokumente und Unterlagen versehen werden. Die Siegel haben im Original einen Durchmesser von 20 bzw. 35 mm

Das Gemeindesiegel Kleinleinungen beinhaltet den Stolbergischen Hirsch, heraldisch rechts schreitend, im Felde führend. Es gehört zu den Ortschaften der Stolberg-Roßla’schen Gemeindesiegels.
Weitere Ortschaften, die diesen Hirsch führen sind: Dietersdorf, Hayn, Schwenda, Uflıungen, Wickerode und Wolfsberg.
Wenn beim Kleinleinunger Dienstsiegel links und rechts vom Hirsch sich je ein Zweig befindet, so sind diese Zeichen als Ausschmückung, nicht aber als Gemeindesymbol aufzufassen.
( Gemeindesiegel des Kreises Sangerhausen
von Clemens Menzel )

Dienstsiegel der Gemeinde Kleinleinungen

1.Juli 1993 Roßlaer Allgemeiner Anzeiger

Gründung der Verwaltungsgemeinschaft Roßla

Geschichte und Struktur der Verwaltungsgemeinschaft Roßla

Die Verwaltungsgemeinschaft zählte ca. 6.500 Einwohner und hatte eine flächenmäßige Ausdehnung von 11.523 ha.

Zur Verwaltungsgemeinschaft gehörten die Gemeinden Roßla, Bennungen, Wickerode in der Goldenen Aue sowie die im Leinetal gelegenen Gemeinden Kleinleinungen, Hainrode, Drebsdorf und die Harzorte Dietersdorf, Breitungen, Questenberg und Hayn (Harz).

Die Gründung der Verwaltungsgemeinschaft am 01 07.1993 führte vor allem darauf zurück, daß der Verwaltungsablauf in den Gemeinden rationell und effektiver gestaltet werden mußte.

Obwohl auch schon vor 1993 eine Zusammenarbeit in „loser“ Gemeinschaft bestand, mußte aufgrund neuer Gesetzmäßigkeiten eine Vereinbarung getroffen werden.

Auf Wunsch der Gemeinden wurde der Sitz des gemeinsamen Verwaltungsamtes nach Roßla gelegt.

Trotzdem sahen die Gemeinden der Bildung der Verwaltungsgemeinschaft mit Skepsis entgegen, da sie ihre gerade nach der Wende wiedergewonnene Selbständigkeit unter keinen Umständen aufgeben wollten.

Auch noch im Jahr 2000 gab es in der Verwaltungsgemeinschaft noch einige Probleme. Man kann aber sagen, daß ein großer Teil davon zunehmend gelöst wurden.

Die größte Gemeinde Roßla, welche Grundzentrum im westlichen Kreisgebiet war und ein ca. 30 ha großes Gewerbegebiet hatte, konnte als Mittelpunkt im westlichen Kreisgebiet angesehen werden, wovon auch die Verwaltungsgemeinschaft profitierte.

Die wirtschaftliche Struktur im Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft war sonst überwiegend landwirtschaftlich geprägt, aber auch die Naherholung spielte eine große Rolle.

So befindet sich zwischen Breitungen und Roßla der einzige episodische See in Europa – der Bauerngraben und einer der drei Holz-Rolande in Questeriberg.

Weiterhin sehenswert ist das Schloß Roßla, in dem eine öffentliche Bibliothek vorhanden ist.

GEMEINDEORGANE

Gemeinderat, Bürgermeister

Alle 10 Gemeinden waren politisch selbständig. Die Gemeinderäte wurden alle 5 Jahre von den Bürgern der Gemeinde gewählt.

Die Direktwahl der ehrenamtlichen Bürgermeister erfolgte alle 7 Jahre.

Der Gemeinderat beschloß in öffentlicher Sitzung die Angelegenheiten der Gemeinde und erließ Satzungen. ‚

Der Bürgermeister war Vorsitzender des Gemeinderates.

Die Gemeinderäte und die Bürgermeister arbeiteten bei der Erledigung ihrer Aufgaben eng mit dem Verwaltungsamt zusammen.

Verwaltungsamt, Gemeinschaftsausschuß

Das Verwaltungsamt erledigte die ihm von den Mitgliedergemeinden übertragenen Aufgaben.

Der Leiter des gemeinsamen Verwaltungsamtes war Dienstvorgesetzter aller Beamten, Angestellten und Arbeiter.

Er wurde für 6 Jahre vom Gemeinschaftsausschuß gewählt und in das Beamtenverhältnis auf Zeit berufen.

Der Gemeinschaftsausschuß bestand aus den Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden und einem benannten Gemeinderat ie weitere 1000 Einwohner. Er war Dienstvorgesetzter des Leiters des gemeinsamen Verwaitungsamtes und höherer Dienstvorgesetzter und oberste Dlenstbehörde aller Bediensteten.

Der Vorsitzende des Gemeinschaftsausschusses bereitete in Zusammenarbeit mit dem Leiter des gemeinsamen Verwaitungsamtes die Sitzungen des Gemeinschaftsausschusses vor.

Der Vorsitzende des Gemeinschattsausschusses leitete die Sitzung.

GEMEINDE KLEINLEINUNGEN zur Zeit der Verwaltungsgemeinschaft

Kleinleinungen hat seinen Namen von seiner Lage an der Leine und seinem Beinamen “Klein“ zur Unterscheidung von dem weiter aufwärts an der Leine liegenden Ort Großleinungen.

1349 erstmals urkundlich erwähnt als „Wenigen Leinungen” ein zum Burgamte Questenberg gehöriges Dorf.

Bis zur Gründung der Landkreise, im Jahre 1815 verblieb Kleinleinungen beim Amt Questenberg.

Wie der Name schon sagt, ist alles nicht so riesen groß. Diese Tatsache störte die rund 140 Einwohner jedoch nicht besonders.

Die herrliche Lage im reizvollen Leinetal begeistert dabei Einheimische wie Gäste gleichermaßen.

Kaum aus den Häusern getreten, befinden sich dıe Kleinleinunger schon im Herzen eines der schönsten Stückchen Natur des Landkreises Sangerhausen. Gut begehbare Wandererwege führen in das umliegende Karstgebiet, das zu ausgiebigen Spaziergängen einlädt.

2005

Am 1.Januar 2005 schlossen sich die Verwaltungsgemeinschaft Roßla und die Verwaltungsgemeinschaft Stolberg/Harz sowie drei weitere Gemeinden (Breitenbach, Großleinungen, Wolfsberg) zur Verwaltungsgemeinschaft Roßla-Südharz zusammen. Am 01. Oktober 2005 verließen die Gemeinden Breitenbach, Großleinungen und Wolfsberg die Verwaltungsgemeinschaft und wurden in die Stadt Sangerhausen eingemeindet.

2010

Kommunalreform in Sachsen-Anhalt

Kleinleinungen wird Bestandteil der Gemeinde Südharz (Einheitsgemeinde). Kleinleinungen wird Ortsteil der Gemeinde Südharz.

Die Postleitzahl änderte sich von 06528 zu 06535.

Die Straßennamen un die Hausnummern änderten sich ebenfalls.

Die Gemeinde Südharz wurde zum 1. Januar 2010 im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt gegründet.

13 der 15 Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Roßla-Südharz bideten die Gemeinde Südharz. Die Verwaltungsgemeinschaft wurde auf Grund der Gemeindegebietsreform aufgelöst. Zum 1. September 2010 wurden schließlich die restlichen beiden Gemeinden (Stolberg (Harz) und Wickerode) per Gesetz in die Gemeinde Südharz zwangseingemeindet.

Im Amtsblatt des Landkreises Sangerhausen vom 8. August 2009 wurden die Gebietsänderungsverträge veröffentlicht. ab_msh_2009_08_s_32

Die Schultheißen (Schulzen) und Gemeindevorsteher zu Kleinleinungen von 1634 – 1929

1634 Schultheiß Adam Drebs (Kirchenbuch Drebsdorf)

1697 Schultheiß Philip Barth (gest. 24. April 1697, 41 Jahre)

1698 Schultheiß Ernst Berger

1723 Schultheiß Just Otto Wagner

1735 Schultheiß Georg Christoph Köhler

1791 Schultheiß Mstr. Gottlieb Martin Köhler (gest. 1824)

1815 Schultheiß und Schneider Johann Friedrich Köhler (gest. 1874, 89 Jahre)

1876 Schulze Friedıich August Sander (gest. 26.6.1888)

1888 Schulze und Oeconom Oskar Jahreis

1891 Schulze und Gastwirt Theodor Wolff

1895 Schulze und Landwirt Hermann Sander

1919 Schulze und Landwirt Hermann Fricke

1925 Geimeindevorsteher Otto Kirchner (gest. 1929)

1929 Gemeindevorsteher Karl Benold

Die Bürgermeister zu Kleinleinungen von 1939 bis 2025

1939 1945 Ernst Gerhard

1045 – 1955 Karl Steinemann

1955 – 1957 Hans Herhold (Großleinungen)

1957 – 1974 Fritz Steinemann

1974 Zusammenschluß der fünf Ortsteile Großleinungen, Morungen, Hainrode, Drebsdorf und Kleinleinungen
Bürgermeister dieser Verwaltungsgemeinschaft ist Manfred Hund von Großleinungen
verantwortlich für den Ortsteil Kleinleinungen ist weiterhin Fritz Steinemann

1982 – 1989 Bürgermeister Manfred Hund Großleinungen
verantwortlich für den Ortsteil Kleinleinungen ist Ratsmitglied Dieter Hennig

01.04.1990 Kleinleinungen ist wieder selbständige Gemeinde
1990 -1994 Bürgermeister: Jürgen Reitter
1994 – 2010 Bürgermeisterin Monika Bruder

ab 01.01.20210 wird Kleinleinungen zu einem Ortsteil der Gemeinde Südharz

Bürgermeister der Gemeinde Südharz:
2010 bis Mai 2022 Ralf Rettig
2022 bis heute Peter Kohl

Ortsbürgermeister des Ortsteiles Kleinleinungen

2010 bis 2019 Ortsbürgermeisterin Kleinleinungen: Monika Bruder
2019 bis 2024 Ortsbürgermeisterin Kleinleinungen: Cristine Reimann
ab 2024 Ortsbürgermeister Kleinleinungen: André Volknandt