Die Bewohner von Kleinleinungen ernähren sich in erster Linie von Ackernau und Viehzucht.
Um sich einen Begriff vom Geldwert um 1800 machen zu können, sei hier eine Auflistung.
In den Preußischen Staaten in Sachsen
1 Thaler = 30 Silbergroschen 1 Speciesthaler = 2 Gulden
1 Silbergroschen = 12Pfennige 1 Gulden = l6 Groschen
1 Friedrichsdor = 5 Thaler 1 Groschen = l2 Pfennige
1 Dukaten = 2 3/4 Thaler 1 Thaler = 24 Groschen
1822
Um die Bevölkerung mit Brot und Backwaren zu versorgen lässt sich in Kleinleinungen ein Bäcker nieder.
1823
In Kleinleinungen gibt es 1Bäcker, 1Müller und 1 Pfefferkuchenhändler
1840
Jetzt gibt es bereits 1 Bäcker, 3 Müller und 1 Kaufmann und Schankwirt (Gottfried Wolff)
1845
Bekanntmachung der Bäckermeister 7Sangerhäuser Kreisblatt vom 30.07.1845)
Die hiesigen Bäckerıneister haben sich vereinigt und beschlossen, wegen des theuren Holz-Preises das Backlohn zu erhöhen, nämlich
das Brot von 12 Pfund für 6 Pfg
das Brot von 8 Pfund für 4 Pfg
ein Kuchen für 1 Sgr
welches vom 1 sten August dieses Jahres seinen Anfang nimmt.
Sangerhausen, den 29.Juli 1845 Die Bäcker – Meister
1847
Verbot des verkaufes frischen Brotes (Polizeiakten Archiv Roßla)
Die Erfahrung lehrt, dass frisches Brot weniger nahrhaft ist, als älteres, die gegenwärtige ungewöhnliche Theuerung der Brodfrüchte aber den möglich sparsamen Gebrauch derselben zur Pflicht macht, so will ich sämtliche Orts- Polizeibehörden der Monarchie hierdurch ermächtigen, von jetzt ab und bis zum 15. August diesen Jahres den Verkauf frisch gebackenen Brotes zu untersagen und die näheren Bestimmungen über die Zeit, welche zwischen dem Backenı und dem Verkauf verflossen sein muß, je nach dem örtlichen Bedürfnis für die verschiedenen Arten des Brodes durch polizeiliche Vorschriften zu regeln.
Sie haben die Polizeibehörden von dieser Ermächtigung unverzüglich in Kenntnis zu setzen.
Berlin, den 3. Mai 1846 gez. Fıiedrich Wilhelm
1855
Um diev Bevölkerung mit den wichtigsten Lebensmitteln zu versorgen, gibt es nun in Kleinleinungen
2 Bäcker, 5 Müller, 1 Kaufmann und Schankwirt und 2 Gewürzhändler.
1860
je 1 Scheffel Weizen 2 Thlr. 15 Sgr.,
Roggen 2 Thlr. 7 Sgr.,
Gerste 1 Thlr. 20 Sgr.
Hafer 1 Thlr. 2 Sgr.,
Erbsen 2 Thlr. 5 Sgr.,
Linsen 2 Thlr. 5 Sgr.
Feldbohnen 2 Thlr. 5 Sgr.
1 Zentner Kartoffeln 20 Sgr.,
1 Schock Eier 26 Sgr.,
1 Schock Käse 26 Sgr.-1Thlr.
1 Pfund Butter 7-8 Sgr..
1 Tafel Butter 9-10 Sgr.
(Sgr – Silbergroschen, Thlr. – Thaler)
1864/65
Salzbedarf für das Jahr 1865 in Kleinleinungen
( Aus Roßlaer Chronik von Eduard Günther und Polizeiakten Archiv Roßla)
Seit längerer Zeit besteht in einigen Kreisen des Regierungsbezirkes Merseburg eine sogenannte „ Salzverbrauchs – Kontrolle „ So auch in unserem Kreis Sangerhausen.
Die Bewohner sind verpflichtet, ihren Salzbedarf nur aus einer bestimmten „ preußischen Salzverkaufsstelle „ zu entnehmen“.
Jede Gemeinde muß jährlich ein bestimmtes Salzquantum entnehmen, das nach der Kopfzahl der Einwohner errechnet wird. Oft jedoch wird die auf jede Gemeinde entfallende Gesamtmenge nicht erreicht, d. h. es wird weniger Salz abgenommen.
Kleinleinungen ist im Jahre 1864 mit 2 Tonnen 280 Pfund 21 Loth Salz im Rückstand. (Die Tonne gerechnet zu 378 Pfund 24 Loth, sie kostet 12 Thaler. )
Die Ortsbürgermeister müssen dafür sorgen. Dass das rückständige Salz bis spätestens 25. Januar 1865 abgeholt wird. Ob es wirklich benötigt wird, ist gleichgültig!! Wird etwa die Abholung bis zum 1. Februar hinausgezögert, kostet jedes Pfund 8 Pfg. mehr.
Verhandelt Kleinleinungen den 29. Dezember 1864
Zur Verteilung des Salzes für das Jahr 1865 für Kleinleinungen ist laut Salzbuch
7 Tonnen 375 Pfund und 12 Loth
und ist nach folgenden Maßstäben verteilt.
1. eine arbeitsfähige Person 10 Pfund
2. Kinder bis zur Konfirmation 4 Pfund
3. ein Schlachtschwein 5 Pfund
- eine Schlachtkuh 11 Pfund
Die Salzliste ist unterteilt in: Name des Einwohners
Anzahl der arbeitsfähigen Personen
Anzahl der Kinder
Anzahl der Schlachtschweine
Anzahl der Schlachtkühe
Summe des Salzbedarfs pro Familie
Kleinleinungen hat in diesem Jahr 51 Familien mit insgesamt 153 Erwachsenen und 93 Kindern, außerdem 64 Schweine und 74 Kühe.
Der Salzbedarf beträgt somit 3 026 Pfund.



1874
Bauantrag zıım Neubau eines Wohnhauses mit Kaufladen
Um die Bevölkerung von Kleinleinungen mit den nötigsten Lebensmitteln und Gebrauchtwaren zu versorgen, will der Kaufmann Herr Theodor Wolf ein neues Wohnhaus mit Kaufladen bauen.
Bauantrag
An das Kleinleinungen, den 8, März 1874
Gräflich Stolbergische
Polizeiraths=Amt
zu Roßla
Euer Wohlgeborenen werden die Zeichnungen des hiesigen Einwohners und Schankwirt Herr Theodor Wolff zum Neubau des Wohnhauses und Kaufladen zur baulichen Genehmigung ganz gehorsamst vorgelegt.
Die vorliegenden Zeichnungen bringen hervor, daß der Wolff von Grund auf einen Neu=Aufbau will, kommt auch nicht damit über die zu seinem Besitzungen gültigen Grenzen, auch mit seinen angrenzenden Nachbarn kommt er nicht in Berührung.
Unterzeichneter berichtet Euer Wohlgeborenen ganz gehorsamst hierüber
Euer Wohlgeborener ganz gehorsamster
Sander Schıılze

1876
Bauanträge für 3 Backöfen in Kleinleinungen
Der Gastwirt und Kaufmann Wolff versorgt die Bevölkerung von Kleinleinungen mit den wichtigsten Gıundnahrungsınitteln und einzelnen Gebrauchtwaren.
Um die Absicherung mit Brot und Backwaren zu gewährleisten, werden in diesem Jahr 3 Bauanträge zur Errichtung eines Backofen gestellt.
- Der Holzhändler Wilhelm Hund aus Kleinleinungen stellt am22.5.1876 den Antrag zur Errichtung eines kleinen Backofen auf seinem Grundstück.
- Der Anspanner Herr Benhold aus Kleinleinungen stellt am 22.6. 876 den Antrag zum Neubau eines Backofens.
- Der hiesige Gutsbesitzer Herr Christian Jareis beabsichtigt, in seinem Garten einen kleinen Backofen zu bauen. Er stellt am 17,8,1876 den dazu erforderlichen Bauantrag.
Für alle 3 Bauanträge werden die Bauzeichnungen ordnungsgemäß eingereicht und bitte ich hiermit ganz gehorsamst um Genehmigung derselben.
Euer Hochwohlgeborenen
ganz gehorsamst
Sander Schulze
1920
Zur Versorgung der Bevölkerung von Kleinleinungen gibt es folgende Händler.
1 Bäckermeister
3 Müller
2 Fleischer
2 Kaufmänner
1 Schankwirt
1 Großhändler
1928
Schlachtfest
Man muß die Feste feiern, wie sie fallen also feiert man neben den vielen anderen Festen des Jahres auch noch das urgemütliche Schlachtfest, das gewöhnlich in die Zeit vor Weihnachten fällt, und zwar meist in die zweite Novemberhälfte; man will eben noch genügend Muße haben, alles, was beim Schlachten herauskommt, von der Speckschwarte über Schinken hinweg bis zur Wurst in ihren mannigfachen Schattierungen, in würdiger und sachlicher Weise für die Weihnachtstage und den sich daran anschließenden Winter zu präparieren.
Natürlich kann man das Schlachtfest nur dort finden, wo man etwas Gediegenes, worunter man in den meisten Fällen ein solides, fettes Schwein versteht zu schlachten hat.
Städter und nun gar erst Großstädter, die ihren gesamten Fleischbedarf von ihrem Schlachter fix und fertig beziehen, haben daher nur einen etwas unklaren Begriff von einem richtigen Schlachtfest, während die Landbewohner, die vielfach sich an „hausgeschlachtetem“ gütlich tun dürfen, genau wissen, worum es geht, und das es bei dem Schlachtfest hoch hergeht, weil sich alt und jung und männlich und weiblich daran beteiligen und ein guter Drunk bei Blutwurst Metzelsuppe und Wellfleisch kann man aber natürlich erst dann genießen, wenn das Schwein, das all diese fürtrefflichen Dinge liefert, ordnungsgemäß und in rechtlich einwandfreier Weise erledigt ist.
Mancher Hausvater macht das persönlich, wenn auch nicht immer ganz kunstvoll, manch anderer engagiert einen studierenden Metzger oder Fleischer. Der die Sache nach streng anatomischen Grundsätzen durchführt.
Viele begehen das Schlachtfest privat und im engsten Familienkreise, einige großzügig aber laden sich Gäste ein, die beim Schlachtschmaus in die Karbonade oder was es sonst gerade gibt, feste einhauen und es sich wohl sein lassen.
Ein kalendermäßig festgelegtes Datum gibt es, wir schon sagten, fü das Schlachtfest nicht – es gehört zu den fluktuierenden Festen; aber wann immer sich dazu bereit erklärt und gesattelt fühlt – schön bleibt es trotz allem „ Blutgeruch„ unter allen Umständen, und wir wollen uns die Freude an solchen alten Volksbelustigungen auch in dieser hochmodernen, aber darum durchaus nicht vernünftigeren Zeit, rauben lassen

Schlachtfest bei Familie Otto Junker im Schulgebäude von Kleinleinungen ( Haus- Nr. 40 )
Fleischer: Otto Heiser, Fleischbeschauer Emil Volknandt (Bild von Fam. Otto Reinhardt )
1932
Sangerhäuser Wochenmarktpreise vom 7. Mai 1932
Porree Stück 5 Pfg.
Kohlrabi Stück 5Pfg.
Möhren ein Pfimd 10 Pfg.
Spinat ein Pfund 10 Pfg.
Kopfsalat 10 – 20 Pfg.
Blumenkohl 35 Pfg.
Rosenkohl, Wirsingkohl 15 Pfg.
Weißkohl ein Pfund 12 Pfg.
Rotkohl 15 Pfg.
Kohlrüben 1 Pfund 10 Pfg.
Rote Rüben 1 Pfund 10 Pfg.
Sellerie Bund 25 Pfg.
Zwiebeln ein Pfund 20 Pfg.
Rettich Stück 5Pfg,
Radieschen Bund 10 Pfg.
Spargel 1,10 Reichsmark
Kartoffeln Zentner 3,25 Reichsmark Allgemeiner Anzeiger Nr.55 vom 9.5.1932)
1940
Um Kleinleinungen mit den wichtigsten Lebensmitteln zu versorgen, gibt es noch
1 Kaufmann
1 Bäcker
2 Müller
Für die private Versorgung gat Kleinleinungen 23 landwirtschaftliche Betriebe.
1947
Einkellerung von Kartoffeln
Durch den obersten Chef der Verwaltung der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland ist die Einkellerung von Kartoffeln für den Zeitraum von Oktober 1947 – Juli 1948 genehmigt worden. Es werden 3 Arten von Kartoffelkarten ausgegeben:
1. Eine Kartoffelkarte für den Vorausbezug (Volleinkellerung)
2. Eine Kartoffelkarte für den laufenden Bezug.
- Eine Kartoffelkarte, die zum laufenden Bezug und zum Vorausbezug berechtigt (Teileinkellerung
- )
Die Einkellerungsmenge richtet sich nach der Ration und der Kategorie der Lebensmittelkarte des Verbrauchers zuzüglich 5 % Schwund für diejenige Kartoffelmenge, die voraus bezogen wird, und zwar erhalten:
Personen mit einer Ration von 500g Kartoffeln pro Tag zirka 160kg Kartoffeln
Personen mit einer Ration von 450g Kartoffeln pro Tag zirka 144kg Kartoffeln
Personen mit einer Ration von 400g Kartoffeln pro Tag zirka 128kg Kartoffeln
(Aııszug aus Freiheit vom voın3. Oktober 1947)
1950
Fleisch- und Wurstpreise
Die Fleisch – und Wurstpreise waren bisher in den Ländern der Deutschen Demokratischen Republik unterschiedlich festgesetzt. Selbst innerhalb der Länder bestanden Differenzen zwischen den Fleischpreisen der Großstädte und denen der Landkreise.
Im Gebiet der DDR sind nunmehr durch die Preisverordnung Nr. 47 vom 30. März 1950 einheitliche Fleisch- und Wurstpreise festgesetzt, die am 1. April 1950 in Kraft treten.
bis 31 .Mai ab1.April
Schweinefleisch, Kotelett mager und Filet je kg 1,37 DM – 1,40 DM 1,30 DM
Hackfleisch je Pfiınd 1,25 DM – 1,37 DM 1,20 DM
Rindfleisch, Schmorfilet mit Knochen 1,02 DM – 1,11 DM 1,10 DM
Gehacktes 1 Pfund 1,25 DM – 1,37 DM 1,15 DM
je 500 g Wurst
Mettwurst, Braunschweiger Art 1,50 DM 1,60 DM
Jagdwurst 1,55 DM 1,65 DM
Leberwurst 1,15 DM 1,40 DM
weiße Sülze 1,55 DM 1,50 DM
frische Blutwurst ( aus Nebenprodukten) 0,90 DM 0,70 DM
(Auszug aus Freiheit vom 15 April 1950 )
1951
Neue Backlöhne ( Mitteilungen für den Kreis Sangerhausen vom 1.5.1951 )
Unter Vorbehalt der Zustimmung des Ministeriums für Finanzen der DDR werden mit Wirkung vom 1.April 1951 nachstehende Backlöhne in der Lohn- und Umtauschbäckerei bekannt gegeben:
Ein nasser Kuchen groß 90 x 45 -0,50 DM
Ein nasser Kuchen klein 45 x 45 -0,25 DM
Ein trockener Kuchen groß 90 x 45 -0,40 DM
Ein trockener Kuchen klein 45 x 45 -0,20 DM
Ein Blech Teegeback groß 90 x 45 -0,40 DM
Ein Blech Teegebäck klein 45 x 45 -0,20 DM
Ein Rühr- oder Topfkuchen pro kg Masse -0,20 DM
1952
Neue Konsumverkaufsstelle
In Kleinleinungen wird eine neue Konsumverkaufsstelle eröffnet.. Der Laden wird im Haus beim Landwirt Karl Hammer ( Haus-Nr.22 ) eingerichtet. Die Leitung übernimmt Frau Jüngling. Es werden alle Artikel des täglichen Bedarfs angeboten.
1963
Werner Koch übernimmt die Leitung der Konsumverkaufsstelle.
1965
Die Verkaufsstelle wird erweitert und es werden variable Ladenöffnungszeiten eingeführt, d.h. am Nachmittag, wenn die Genossenschaftsbäuerinnen auf dem Acker sind, bleibt der Laden geschlossen, am Abend ist von 17.00 – 19.00 Uhr geöffnet,
1969
Bau einer neuen Verkaufsstelle
Im Oktober wird im Garten bei Familie Gerhardt ( Straße nach Wickerode ) ein Kiosk für eine neue Konsumverkaufsstelle gebaut. In 3 Tagen ist der Bau fertig. Die Gemeinde läßt die Straße zum Kiosk erweitern.
Ein Bestellsystem in unserer Verkaufsstelle ist eingerichtet worden und kommt bei den Bürgrtn gut an.
Die Versorgung ist gut, alle Sortimente, mit denen im Ort gehandelt wird, sind ständig vorhanden.
1970
Fertigstellung der Gehwege und des Vorplatzes am neuen Konsum, welcher im April 1970 eröffnet wird.
Die variablen Ladenöffnungszeiten und das Bestellsystem werden beibehalten.
Werner Koch leitet weiterhin die Verkaufsstelle.
1973
Da Kleinleinungen keinen Bäcker mehr hat, versorgt der Wickeröder Bäckermeister Hoyer die Gemeinden Kleinleinungen und Drebsdorf 3 mal wöchentlich mit Brot, Brötchen und Gebäck. Außerdem haben die Bürger die Möglichkeit, auch im Konsum Backwaren zu kaufen.
1979
Zwanzig Jahre im Handel – Auszeichnung für Werner Koch zum „ zweiten Aktivisten

( Artikel aus der Liberal-Demokratischen Zeitung vom 8. September 1979 )
1980
Frau Inge Hammer aus Wickerode übernimmt die Leitung der Konsumverkaufsstelle in Kleinleinungen.
1989/90
Die Konsumverkaufsstelle wird geschlossen. ( politische Wende ).
Die Familie Wagner aus Wallhausen kauft den Kiosk und richtet auf privater Basis eine Verkaufsstelle mit den notwendigsten Lebensmitteln und Gebrauchtwaren ein.
Nach mehreren Einbrüchen in den Kiosk, bei denen nicht nur die Ware gestohlen wurde, sondern auch der Kiosk stark beschädigt wurde, schließt auch Familie Wagner im Jahre 1995 das Geschäft wieder.
1995
Von diesem Zeitpunkt an ist das Einkaufen in Kleinleinungen nur noch an den Rollenden Märkten möglich. So kommen zum Beispiel der „ Rollende Minimarkt von Ingrid Wendt, sowie einige Bäcker-, Fleischer- und Getränkewagen die vor allem den älteren Bürgern und den Hausfrauen das Einkaufen im Ort noch ermöglichen.
Der Großeinkauf ist jedoch nur noch in Roßla oder in der Kreisstadt Sangerhausen moglich.

1999
Auch heute noch können die Bürger von Kleinleinungen bei den fahrenden Händlern einkaufen. So kommen zum Beispiel mehrere Bäcker und Fleischer, Getränke- und Geınüsehandel, Eis- und
Tiefkühlprodukte, ein Händler mit Geflügel-, Kaninchen-, Fisch- und Wildangeboten.
Auch ein Händler mit Textilien und Haushaltwaren kommt ab ,gınd zu nach Kleinleinungen.
Während die älteren Bürger und Hausfrauen gerne diese Gelegenheit zum Einkaufen nutzen, fahren die Jüngeren lieber in die Supermärkte zum Einkaufen.