Kirmes

Die Kirmes (Kurzform für Kirchmesse oder Kirchweih) hat ihren Ursprung im Mittelalter als Fest zur Einweihung einer Kirche, das mit einem Jahrmarkt verbunden war, wo sich das ganze Dorf versammelte, um zu feiern, zu tanzen und Handel zu treiben, was oft die einzigen freien Tage im Jahr für Bauern waren, sich wandelte von religiösen Feiern mit Markt zu Schaustellungen und technischen Wundern, bis sie sich zu den bunten Volksfesten mit Fahrgeschäften wie Karussells (vom französischen „carousel“, Reiterspiel) und Achterbahnen entwickelte, die wir heute kennen, wobei die Tradition der familiären Zusammenkunft und des Treffens von Freunden bis heute erhalten blieb

Die Kirmes (Kurzform von Kirchweihe oder Kirchmesse) ist geschichtlich gesehen ein Feiertag, der mit der Kirchweihe der Kirche im Ort zusammenhängt. Die Kleinleinunger Kirche ist St. Martin geweiht. 

Martin, ein römischer Soldat. Er wurde um das Jahr 316 nach Christus geboren. Nach einer Legende  ritt er an einem kalten Wintertag an einem hungernden und frierenden Bettler vorbei. Der Mann tat ihm so leid, dass Martin mit dem Schwert seinen warmen Mantel teilte und dem Bettler eine Hälfte schenkte. In der Nacht erschien Martin der Bettler im Traum und gab sich als Jesus Christus zu erkennen. Er wurde am 11.November 397 begesetzt.

Der St-Martins-Tag ist heute der 11.November. Kirmes in Kleinleinungen feiert man aber am letzten Wochenende im Oktober. Warum ist das so?

Im Jahr 1582 erfolgte die gregorianische Kalenderreform. Im Kalender des Jahres 1582 folgte also auf Donnerstag, den 4. Oktober, Freitag, der 15. Oktober. Der 11. November vor der Kalenderreform liegt im heutigen Kalender als 11 Tage zurück. Es ist der 31.Oktober. Die Kleinleinunger Kirmes wird vermutlich aus diesem Grund am letzten Wochenende im Oktober gefeiert und nicht um den 11. November herum.

1966 Umzug

Kirmes 2006 Wildschweinessen

Kirmes 2022 am Ende des Umzugs auf dem Roten Berg